Beschreibung
Ein Vortrag im Rahmen der „Mercredis de l’Espace des sciences“ mit Sylvie Bégin-Colin, Chemikerin und Lehr- und Forschungskraft an der Europäischen Hochschule für Chemie, Polymere und Werkstoffe in Straßburg (ECPM).
Was wäre, wenn magnetische Nanopartikel es ermöglichen würden, erkrankte Zellen besser zu erkennen und zu behandeln?
Im Nanometerbereich offenbart die Materie erstaunliche Eigenschaften, die für die Gesundheit genutzt werden können. Unter den untersuchten Nanomaterialien nehmen Eisenoxid-Nanopartikel einen besonderen Platz ein: Ihre magnetischen Eigenschaften eröffnen vielversprechende Perspektiven für die medizinische Bildgebung und bestimmte therapeutische Anwendungen. Doch wie lassen sich Nanopartikel herstellen, die für medizinische Zwecke geeignet sind? Wie lassen sich ihre Größe, Form, Zusammensetzung und Oberfläche so steuern, dass die gewünschten Eigenschaften erzielt werden? Wie kann man sie gleichzeitig wirksam, biokompatibel und in der Lage machen, erkranktes Gewebe gezielt anzusteuern?
Sylvie Bégin-Colin entführt uns in die Welt des unendlich Kleinen, um die Herausforderungen ihrer Entwicklung an der Schnittstelle von Chemie, Physik, Biologie und Medizin zu entdecken. Sie wird aufzeigen, wie ein und dieselbe Nanoplattform Diagnose, Behandlung und bildgebende Nachverfolgung miteinander verbinden kann und damit den Weg für eine gezieltere und personalisierte Medizin ebnet.




